Lyrik

Gedichte

Beobachtungen und Gedanken über das Reisen, die Sehnsucht, die Liebe und die Zeit.

01

Fliegt wie der Wind

Suche Fliegt mein Herz wie der Wind, dass ich die eine find'. Die mein Herz haben will, und es nicht zerbricht ganz still. Fliegt mein Seel wie der Wind, das ich die eine find'. Deren Herz ich erobern kann, und sie meines alsdann. Fliege mein Geist wie der Wind, dass ich die eine find'. Die mich lieben mag, heute und jeden Tag. Fliegt mein Leib wie der Wind, dass ich die eine find, die für mich ganz still, meine Kinder tragen will. Resignation Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. ich fliege schon so lang, das ich‘s nicht mehr glauben kann. Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. ich kenne Trauer und Schmerz welche belasten mein Herz. Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. Bin ich müde vom Fliegen, glaube sie nicht zu kriegen. Aufgabe Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. Gebrochen mein Glaube dass ich die eine raube. Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. Und fliege ich doch so sehr werde ich sie finden nimmermehr. Fliege ich wie der Wind, dass ich die eine find'. Will ich nur schlafen im sicheren Hafen. Ruhe und Hoffnung Will ich nur schlafen im sicheren Hafen. Will für immer ruhn, in mir der Sturm. Will ich nur schlafen im sicheren Hafen. bis es mich reckt, und sie mich weckt. Fliege ich wie der Wind, dass ich DICH find'.
02

Das Meer

Das tief blaue Meer vermiss es so sehr In den Gedanken ich wandle an des Atlantiks Strande wandere hoch auf dem Dünenrand an meinen Füßen der feuchte Sand Das tief blaue Meer vermiss es so sehr Spüre das Salz auf meinen Lippen darf den warmen Sommerregen nippen schmecke des Meeres Duft die harte, feuchte Luft Das tief blaue Meer vermiss es so sehr Höre die Wellen auf die Klippen rauschen muss dem Geschrei der Möwen lauschen Die Sonne in ihrer tiefroten Kontur doch ich sehe in der Ferne nur das tief blaue Meer welches ich vermisst so sehr
03

Die seltsamen Zeiten

Was ist das Gute daran? Was ist das Gute darin? Es sind seltsame Zeiten Alles hat zwei Seiten Manches Jahr beginnt schön im Schnee Und vergeht dann so zäh Manchmal ist man verliebt Auch wenn man es sich nicht vergibt Manchmal sucht man die Liebe fragt sich ob man dies Jahr einen kriege Manches kann man nicht in den Sternen sehen Mag man noch so spähen Manches hat das Herz längst kapiert Auch wenn man es lieber ignoriert Manch neues Jahr bringt neue Möglichkeiten Zeit zum Vorwärtsschreiten Die Zeiten ändern sich Die Zeiten ändert dich Das ist das Gute daran Das ist das Gute darin
04

Bahn

Ist es wahn? Ich fahre Bahn. Übervoll das Abteil, in dem ich verweil. Dort die Familie mit Kindern, kann niemand ihr Schreien lindern? Manager mit Laptop, arbeiten bis zum Todesstop. Die Oma mit dem Liebesbuch liest sie Nur im Zuch. Ich sehe die Landschaft draußen, wie mögen die Leute dort wohl hausen? Aber ich sitze hinter Glas, auf das ich weiter ras'. In die Ferne schweifen, das heißt reisen. Ist es wahn? Ich fahre Bahn.